Liebe Leserinnen und Leser,
als ich anfing, gab es für diesen Beruf kein Buch. Es gab einen Kollegen, der einem in der ersten Schicht sagte, worauf man achten soll, und den Rest lernte man dadurch, dass man Fehler machte. Manche davon waren teuer.
Heute bilde ich aus – und stelle jedes Mal dasselbe fest: Der Stoff, der in der Prüfung abgefragt wird, ist nicht der Stoff, an dem die Leute im Dienst scheitern. Niemand scheitert an § 127 StPO. Man scheitert daran, dass man den falschen Moment für die Ansprache wählt. Dass man zu nah an Kollegen steht. Dass man drei Wochen später vor Gericht merkt, dass der eigene Bericht Lücken hat.
Genau dafür ist die Reihe „Praxiswissen Kaufhausdetektiv“ gedacht. Vier Hefte, jedes zu einem Thema, das im Alltag über Erfolg oder Ärger entscheidet: Körpersprache – Menschen lesen, bevor etwas passiert. Soft Skills – die Ansprache, in der sich alles entscheidet. Distanz – Nähe und Abstand als Handwerk, nicht als Gefühl. Und Klartext, das gerade entsteht: sauber dokumentieren und aussagen, damit ein Fall auch Monate später noch Bestand hat.
Warum Hefte und keine dicken Bücher? Weil dicke Bücher nach der Schicht liegen bleiben. Meine Hefte sind kurz, in einfacher Sprache geschrieben und kommen ohne Gesetzesdeutsch aus. Wer sie in der Pause aufschlägt, ist in einer Stunde durch und hat am nächsten Tag etwas, das er anwenden kann. Ausdrucken und hineinschreiben ist ausdrücklich erlaubt.
Sie sind aus dem Unterricht entstanden, nicht am Schreibtisch. Jedes Beispiel darin ist passiert.
Keine Show. Nur echte Erfahrung.
Ihr Stefan Wegerhoff
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Hinweis: Werbung in eigener Sache – die Hefte erscheinen in meinem eigenen Verlag.