Mittwoch, 07.10.2026

Körpersprache im Verkaufsraum: Was Menschen verraten, bevor etwas passiert

Wer im Laden Diebstahl erkennen will, muss lesen können, was Menschen ohne Worte sagen. Das ist keine Menschenkenntnis im Bauchgefühl-Sinne, sondern Handwerk: Blickverhalten, Hände, Distanz, Anspannung. Vier Dinge, die man trainieren kann.

In meinen 23 Jahren im Verkaufsraum habe ich gelernt, dass die auffälligen Leute selten die sind, auf die es ankommt. Wer hektisch wirkt, ist meistens nur in Eile. Interessant wird es, wenn Bewegung und Blick nicht zusammenpassen: Der Weg führt durch die Abteilung, die Augen gehen zur Kasse. Die Hand greift nicht ins Regal, sondern an den eigenen Körper. Jemand bleibt stehen, ohne etwas anzusehen.

Genauso wichtig ist die Gegenprobe. Ein auffälliges Verhalten ist kein Beweis. Es ist ein Anlass, genauer hinzusehen – mehr nicht. Wer diesen Unterschied nicht macht, produziert falsche Ansprachen, Beschwerden und im schlimmsten Fall eine Anzeige gegen sich selbst. Deshalb steht in dem Heft neben den Signalen immer auch, wie man sie einordnet, ohne sich zu verrennen.

Heft Nr. 1 der Reihe „Praxiswissen Kaufhausdetektiv“ ist kurz, in einfacher Sprache geschrieben und ohne Gesetzesdeutsch. In einer Stunde durchgelesen, danach im Dienst anwendbar. Es ist aus dem Unterricht entstanden, nicht am Schreibtisch.


Körpersprache für Kaufhausdetektive · Heft Nr. 1 · 15,00 € · PDF zum sofortigen Download
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Weiter in der Reihe: Soft Skills – das erste Wort entscheidet · Distanz – nah genug, fern genug · Die ganze Reihe in meiner Kolumne

Hinweis: Werbung in eigener Sache – die Hefte erscheinen in meinem eigenen Verlag.

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