Die Wertigkeit von Schulungen außerhalb einer einschlägigen Ausbildung

Wenn man so manche Ausbildung oder Fortbildung sieht, dann fragt man sich, welche Wertigkeit hinter dem dort angepriesenen Angebot steckt.
Neben einer einschlägigen Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetzt BBiG (im Sicherheitsdienst die Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Meister für Schutz und Sicherheit) gibt es aber bereits auf einem kleineren „Level“ Arbeit.
Hier beginnt die Ausbildung, vor allem aber die Wissensfeststellung, bereits mit der Unterrichtung nach §34a der Gewerbeordnung, die erste umfassende Prüfung erfolgt ebenso bei der IHK in Form der Sachkundeprüfung nach §34aGewO.
Diese Wissensfeststellung ist meistens schon ein guter Weg, um in der Sicherheit einen Fuß zu fassen.

Hier kann ein Arbeitnehmer aufbauen, in dem man nach und nach modular, also in kleineren Schritten, Schulungen macht und somit sein Wissen breit fächert.
So kann ein guter Sicherheitsmitarbeiter mit der Sachkunde die erste Hürde beim Einstellungsgespräch nehmen, Zusatzkurse und Kompetenzen runden aber das Bild einer fachlich festen und an der Tätigkeit interessierten Person vollends ab.
Ein kleines Beispiel: Ein Sicherheitsmitarbeiter entdeckt während einer Schulung Interesse am Brandschutz, bildet sich in diesem Bereich weiter und holt sich die „Scheine“ zum Brandschutzhelfer, Brandschutzbeauftragten und findet eine spannende Tätigkeit in diesem Bereich. Somit ist – über den eigentlichen Grundstoff der Sachkunde hinaus – der Mitarbeiter weitaus wertvoller durch aktuelles Fachwissen.
Sonderschulungen sind seit Jahrzehnten in der Wirtschaft nicht wegzudenken. Viele Managerseminare, Führungskräftetrainings oder Software-Schulungen gehören hier schon lange zum „Alltag“, besonders aus der „Dienstzeit“ kennt so mancher Bundeswehrsoldat noch die Fortbildungszeit.

Bildungszentren können somit – in Orientierung an vorhandenen Ausbildungen und mit wertigen Konzepten – Schulungen erstellen, die neue Kompetenzen und Interessen in den Mitarbeitern wecken. Grade in der jetzigen Zeit sind Zusatzkurse, Zertifikate und Schulungen ein willkommener Bonus bei jedem Bewerber.
Schulungen zeigen dem Personalverantwortlichen zwei Sachen auf: Interesse und Motivation an der Tätigkeit (und Branche) , aber auch eine messbare Aktualität des Gelernten.
Den Anspruch, eine Ausbildung in Vollzeit zu ersetzen kann natürlich ein Kurs in den seltensten Fällen haben, aber eine Kompetenz-Orientierung ist in jedem Fall wertvoll.
Je nach Bildungskonzept und Kurs, Vollzeit, mit Praxisanteilen, Online (E-Learning und E-Training) kann so das vorhandene Wissen im Mitarbeiter bestärkt werden, aber auch so manche Tür in der Arbeitswelt geöffnet werden.

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